7 Tage... auf der Kinder-Intensivstation | SWR Doku

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Da stehe ich, zwischen Dutzenden Ärzten und Pflegern,
halb acht Uhr am Morgen.
Visite auf der Kinderintensivstation der Mainzer Universitätsklinik.
Sieben Tage darf ich hier dabei sein,
werde Patienten wie die kleine Ilda kennenlernen,
die mit schweren Herzproblemen aufgenommen wird.
Ist eine lebensbedrohliche Situation, ja.
Unentdeckt, unbehandelt, verstirbt es.
David, vier Jahre alt, liegt auch auf der Station.
Auch er herzkrank, er muss eine Operation überstehen.
Wo ist der Papa?
Die dreijährige Mila hat schwere Atemprobleme.
Ihre Mutter ist voller Sorge immer an ihrer Seite.
Das Gefühlschaos ist komplett da.
Ein Auf und Ab, Höhen und Tiefen.
Sieben Tage werde ich mit Pflegern und Ärzten verbringen,
die täglich mit Leidenschaft
um die Gesundheit ihrer kleinen Patienten ringen.
Bei dem Kind gelingt es mir nicht so ganz,
die Distanz zu wahren, die manchmal erforderlich ist.
Deswegen frustriert es mich mehr.
(Eindringliche Musik)
(Leises Gespräch)
Am Morgen stehen die Ärzte und Pfleger
bei der Visite an jedem Bett und sprechen über ihre Patienten.
Mila ist schon einige Tage hier.
Die knapp Dreijährige wurde in der Hals-Nasen-Ohren-Klinik operiert.
Eine Standardbehandlung, aber bei ihr kam es zu Komplikationen.
Ich wurde nach der Extubation in den Aufwachraum geholt.
Da hat sie bereits Atemprobleme gehabt.
Sie sollte dann zur Kontrolle ein paar Stunden hier auf die Intensiv,
weil sie so nicht auf die HNO-Abteilung zurückkonnte.
Nun haben die Ärzte Mila erneut intubiert.
Das bedeutet, sie wird wieder durch einen Schlauch beatmet.
Stephan Gehring ist der Chef der Station.
Dafür gibt es uns.
Das ist der Grund, warum es so Intensivstationen gibt,
um solche Probleme, solche Schwierigkeiten
nach so einem operativen Eingriff nachzubehandeln.