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by
dasaoravec
Die Automobilindustrie,
sie ist für Deutschland fast so wie für uns der Sauerstoff zum Atmen.
Ohne sie geht es einfach nicht.
Die drei großen Konzerne, Volkswagen, Mercedes und BMW
und deren Zulieferer sind sozusagen Teil der DNA der Bundesrepublik.
Nur mal ein paar Zahlen.
Ein Gesamtumsatz von knapp 534 Milliarden Euro.
Fast jeder fünfte Euro im verarbeitenden Gewerbe
wird damit in dieser Branche verdient.
Kein anderer Zweig investiert
so viel Geld in Forschung und Entwicklung.
Und ganz zentral ist außerdem,
mehr als 700.000 Beschäftigte gibt es in der Autoindustrie
und noch mal mindestens genauso viele in Betrieben,
die direkt oder indirekt mit ihr verbunden sind.
Passend zum Thema könnte man sagen, die Autobranche ist einer
der wirtschaftlichen Motoren in Deutschland.
So hört sie es vermutlich selbst auch am liebsten.
Aber, zur Wahrheit gehört auch, inzwischen ist das ein Motor,
der ins Stottern geraten ist.
Immer wieder liest man von einer großen Krise.
Was ist da genau los?
Welche Probleme hat die Industrie konkret und wie sind die Aussichten?
Darum geht es jetzt.
(Sphärische Klänge)
Wenn man die Autostadt von Volkswagen in Wolfsburg besucht,
dann bekommt man einen kleinen Eindruck davon,
was für ein gewaltiger Player dieser Konzern ist.
Zum einen, weil halb Wolfsburg aus VW besteht
und man schon aus weiter Entfernung
die riesigen Schornsteine des Werks sehen kann.
Zum anderen aber auch,
weil dort die gesamte Geschichte des Unternehmens gezeigt wird.
In riesigen Ausstellungshallen stehen viele der Fahrzeuge,
die VW in der Vergangenheit gebaut hat.
Kleinwagen wie der Käfer zum Beispiel oder natürlich der Golf.
Aber auch andere Fahrzeuge
aus dem großen Markenkosmos von VW sind dabei.
Lamborghini, Porsche, Bentley.