Das Fermi Paradoxon II – Ein paar Ideen – Wo sind die ganzen Aliens? (2/2)

Es gibt im beobachtbaren Universum vermutlich 10.000 Sterne
für jedes Sandkorn auf der Erde.
Und wahrscheinlich Billionen von Planeten.
Also, wo sind die ganzen Aliens?
Das ist das Fermi Paradoxon.
Wenn du mehr darüber wissen willst, schau dir Teil 1 an.
Hier geht es um mögliche Lösungen für das Paradoxon.
Erwartet uns unser Untergang oder eine glorreiche Zukunft?
* Intro *
Raumfahrt ist schwer.
Zu anderen Sternen zu reisen ist eine wahnsinnige Herausforderung.
Zuerst müssen riesige Mengen Material in die Umlaufbahn gebracht
und zusammengebaut werden.
Die Reise kann Tausende von Jahren dauern
und bei der Ankunft sollten noch möglichst viele Menschen übrig sein.
Außerdem stellt man am Ende vielleicht fest,
dass der neue Planet doch nicht so gut als neue Heimat geeignet ist.
Schafft man es diese Herausforderungen zu meistern,
ist man immer noch sehr weit
von einer interstellaren Invasion entfernt.
Lasst uns auch nicht die Zeit vergessen.
Das Universum ist sehr alt.
Es gibt erst seit 3,6 Mrd Jahren Leben auf der Erde
und intelligentes Leben sogar erst seit ca. 250.000 Jahren.
Aber erst seit Kurzem haben wir die Technologie,
mit der wir über große Distanzen kommunizieren können.
Vielleicht gab es mal gigantische Alien-Reiche,
die sich über Tausende von Systemen erstreckt
und über Millionen von Jahren bestanden haben.
Vielleicht haben wir sie nur verpasst und es gibt irgendwo Welten
voller fantastischen Ruinen.
99 % aller Arten auf der Erde sind ausgestorben.
Es ist nicht gerade unwahrscheinlich,
dass wir auch irgendwann so enden werden.
Vielleicht ist das ein wiederkehrendes Muster:
Intelligentes Leben entwickelt sich, breitet sich aus
und verschwindet wieder, ohne jemals eine andere Zivilisation zu treffen.
Also geht es vielleicht jedem im Universum so wie uns?
Vielleicht schauen Aliens auch nachts zum Himmel und fragen sich: