Vergangenheitsformen German words
by DuoCards
*Möchtest du Perfekt Deutsch sprechen?*
Das "Perfekt" ist eine Vergangenheitsform, die verwendet wird, um über Handlungen zu sprechen, die in der jüngsten Vergangenheit abgeschlossen wurden.
Alle regelmäßigen deutschen Verben haben eine grundlegende Partizip Perfektform, die auf der *dritten Person Singularform* basiert. Die dritte Personform des Verbs "spielen" ist "(er) spielt". Füge das Präfix *ge-* hinzu und du erhaltest das Partizip Perfekt: "gespielt". Alle *regelmäßigen Verben* folgen demselben Muster.
"machen" - "gemacht"
"sagen" - "gesagt"
"kochen" - "gekocht"
Um das Present Perfect zu bilden, nimm das Partizip Perfekt und verwende es mit einem Hilfsverb (meist eine Form von *haben*, manchmal *sein*). Das Hilfsverb ändert seine Form je nach Person, das Partizip Perfekt nicht!
"Ich habe es gemacht."
"Du hast es gemacht."
"Wir haben es geacht."
Ich habe es gesagt.
Ich habe es gestern schon gesagt.
Was hast du gemacht?
Hausaufgaben
Kinder machen ihre Hausaufgaben.
Hast du deine Hausaufgabe gemacht?
spielen
Ich spiele gern Basketball.
Sie hat Klavier gespielt.
fragen
Warum fragst du nicht?
Hast du gefragt?
antworten
Er antwortet nicht.
Sie hat nicht geantwortet.
*Verwendung des Präteritums*
Für eine Handlung in der Vergangenheit gibt es im Deutschen grundsätzlich 2 Möglichkeiten, das *Perfekt* und das *Präteritum*. Das *Präteritum* wird mit *Hilfsverben* (*sein, haben, werden*) und mit Modalverben verwendet. Auch in der *geschriebenen Sprache*, vor allem in Zeitungen und Büchern, sieht man es oft.
Schauen wir uns die *Präteritum-Formen* der Verben "sein" und "haben" an!
"sein"
"ich war"
"du warst"
"er/sie/es war"
"wir waren"
"ihr wart"
"sie/Sie waren"
"haben"
"ich hatte"
"du hattest"
"er hatte"
"wir hatten"
"ihr hattet"
"sie/Sie hatten"
Ich war dort.
zusammen
Wir arbeiten zusammen.
Wir waren zusammen dort.
gestern
Gestern war ich in der Schule.
gute Laune
Du hast heute gute Laune.
Sie hatte gestern gute Laune.
in der Arbeit
Ich bin heute in der Arbeit.
Warst du in der Arbeit?
der Hunger
Ich habe Hunger.
Ich hatte Hunger.
die Idee
Das ist eine gute Idee!
Er hatte eine gute Idee.
keine Ahnung
Ich habe keine Ahnung.
Wir hatten keine Ahnung.
*Modalverben in der Vergangenheit*
Für die Bildung von Modalverben in der Vergangenheit wird viel häufiger das Imperfekt ("Präteritum") als das Perfekt ("Perfekt") verwendet.
*pronoun* + *stem* + *ending*
z. B. "ich" + *woll + t + e* > "ich wollte"
*Umlaute werden aus dem Stamm der Modalverben gestrichen*, wenn sie einen in der Infinitivform hatten.
z. B. "müssen" > "er musste"
Ich wollte gehen.
müssen
Wir müssen arbeiten.
ich musste
Ich musste warten.
Wir mussten das sehen.
dürfen
Dürfen Kinder fernsehen?
er durfte
Er durfte bleiben.
Durftest du Computer spielen?
sollen
Ich soll heute einkaufen.
du solltest
Du solltest heute Brot kaufen.
Wir sollten früher gehen.
Er wollte fragen.
können
Können wir etwas sagen?
ich konnte
Ich konnte es selber machen.
Konntest du nicht warten?
*Haben oder sein?*
Erinnerst du dich daran, dass wir gesagt haben, dass es zwei Hilfsverben gibt, die du bei der Bildung des *Perfekts* verwenden kannst? Hier ist ein kleiner Tipp, der dir hilft, das richtige zu wählen:
In den meisten Fällen wird das Perfekt mit *haben* gebildet. Verben, die *Bewegung* oder *Zustandsänderung* anzeigen, bilden das Perfekt mit *sein*.
"Ich bin am 4. 5. 1991 geboren."
"Wir sind nach Prag gefahren."
*Achtung!* Das Verb "bleiben" passt auch zu *sein*.
geboren sein
Ich bin am 4. 5. 1991 geboren.
du bist geboren
Du bist im März geboren.
Wann bist du geboren?

Ich bin im Juni geboren.
gehen
Gehst du zur Schule?
ist gegangen
Er ist nicht zur Schule gegangen.
Bist du schon gegangen?
Wir sind nach Hause gegangen.
bleiben
Ich bleibe zu Hause.
Ich bin geblieben
Ich bin zu Hause geblieben.
passieren
Das passiert oft.
Was ist passiert?
Es ist viel passiert.
*Was hast du gestern gemacht?*
Lass uns lernen, wie man über die Dinge spricht, die man gestern gemacht hat!

aufstehen
Wann stehst du gewöhnlich auf?
Ich bin aufgestanden.
Ich bin um 6 Uhr aufgestanden.
sich anziehen
Ich ziehe mich heute schön an.
Ich habe mich angezogen.
Zähne putzen
Ich putze jeden Tag meine Zähne.
Ich habe meine Zähne geputzt.
zur Arbeit gehen
Wann gehst du zur Arbeit?
Ich bin zur Arbeit gegangen.
nach Hause kommen
Wann kommst du nach Hause?
Ich bin nach Hause gekommen.
fernsehen
Ich sehe jeden Abend fern.
Ich habe ferngesehen.
Ich habe am Abend ferngesehen.
duschen
Ich muss noch vorher duschen.
Ich habe geduscht.
schlafen gehen
Wann gehst du endlich schlafen?
Ich bin schlafen gegangen.
*Starke Verben*
Du hast bereits festgestellt, dass das Partizip der Vergangenheit bei einigen Verben nicht der allgemeinen Regel entspricht. Schauen wir uns zunächst die *starken Verben*. an. Sie fügen das Präfix GE hinzu und enden auf EN, aber der *Stamm ändert sich oft.*
"fahren" - "gefahren"
"gehen" - "gegangen"
"bleiben" - "geblieben"
*Gemischte Verben* fügen das gleiche Präfix und Suffix wie normale Verben hinzu, aber sie ändern ihren Stamm.
"bringen" - "gebracht"
"denken" - "gedacht"
"wissen" - "gewusst"

Ich habe an dich gedacht.
Das habe ich mir gedacht.
Das habe ich nicht gewusst.
Habt ihr das gewusst?
Woher habt ihr das alles gewusst?
Was hat es gebracht?
Nach dem Urlaub fragte er sich: "Was hat es gebracht, so viel Geld auszugeben?
Wir sind nach Berlin gefahren.
Warum bist du nicht länger geblieben?
*Trennbare und untrennbare Verben*
Bestimmte Regeln gelten sowohl für schwache als auch für starke Verben. Bei trennbaren Verben beispielsweise muss GE zwischen die Vorsilbe und den Stamm gesetzt werden.
"aufstehen" - "aufgestanden"
"anziehen" - "angezogen"
"aufräumen" - "aufgeräumt"
Wenn das Verb nicht trennbar ist (d. h. das Verb hat eine Vorsilbe, die nie von ihm getrennt wird), setzen wir kein GE.
"besuchen" - "besucht"
"verlieren" - "verloren"
Ich habe mein Zimmer aufgeräumt.
Ich bin früh aufgestanden.
Wann bist du aufgestanden?
Sie hat sich schnell angezogen.
meine Eltern
Ich habe meine Eltern besucht.
der Schlüssel
Hast du den Schlüssel verloren?

Ich habe mein Portemonnaie verloren.