Willkommen am Mittelmeer.
Warum erscheint uns das Wasser hier eigentlich so schön blau,
obwohl es doch durchsichtig und farblos ist?
Die Frage nach dem durchsichtig blauen Wasser hat euch keine Ruhe gelassen
und deshalb kommt jetzt hier die Antwort.
Wenn man in die Ferne schaut, aufs weite Meer,
dann spiegelt sich unter anderem der blaue Himmel auf der Wasseroberfläche.
Das ist aber nur einer der Gründe,
warum das Wasser blau ist.
Denn auch wenn der Himmel bedeckt
ist, wie zum Beispiel hier in diesem Kölner Freibad,
wirkt das Wasser blau,
obwohl sich der Himmel darin spiegelt.
Vielleicht liegt es ja einfach daran,
dass die Kacheln im Schwimmbad blau sind.
Zum Glück haben wir einen Kameramann, der auch tauchen kann.
Stefan schnappt sich eine Unterwasserkamera und taucht ab.
Mal sehen, ob die Kacheln blau sind.
Nein, die sind weiß.
Das kann man da gut sehen, im Lichtkegel der Lampe.
Und trotzdem wirkt das Wasser blau.
Sehr eigenartig.
Es liegt nicht an den Kacheln und auch hier nicht am Himmel.
Also, warum ist das Wasser blau?
Es liegt am Licht der Sonne.
Um das zu verstehen,
braucht man am besten so ein Prisma.
Weißes Licht besteht nämlich eigentlich aus ganz vielen Farben.
Und so ein Prisma schafft es, das weiße Licht
in all seine Farben aufzuteilen.
Da kann man es sehen.
Das weiße Licht besteht eigentlich aus rotem Licht, aus gelbem Licht,
aus grünem Licht, aus blauem Licht und aus violetten Licht, wie in einem Regenbogen.
Wenn wir verschiedene Farben sehen, wie zum Beispiel bei diesen Früchten,
sehen wir eigentlich immer nur einen Teil des weißen Lichts.
Bei dieser roten Tomate
ist das zum Beispiel so: Die wirft nur den roten Teil des Lichts zurück.
Alle anderen Farben
im Licht verschluckt sie.