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by
zqbjoqt
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Bist du dein Körper?
Na ja, irgendwie schon.
Aber gibt es eine Grenze, ab der das nicht mehr stimmt?
Wieviel von dir selbst kannst du wegnehmen,
bevor du aufhörst, du zu sein?
Und macht diese Frage überhaupt Sinn?
*Titelmelodie*
Rein physisch bestehst du aus Zellen.
Billionen davon,
mindestens zehnmal mehr, als es Sterne in der Milchstraße gibt.
Eine Zelle ist ein Lebewesen,
eine Maschine, die aus über 50.000 verschiedenen Proteinen besteht.
Sie hat kein Bewusstsein, keinen Willen, keine Bestimmung.
Sie existiert einfach.
Aber sie ist trotzdem eine lebendige Einheit.
Deine Zellen bilden zusammen komplexe Strukturen.
Sie sammeln Nahrung und Ressourcen, transportieren Dinge,
untersuchen die Umgebung und so weiter.
Wenn man dem Körper Zellen entnimmt,
können Sie unter den richtigen Umständen einige Zeit weiterleben.
Deine zählen können also auch ohne dich überleben.
Aber du nicht ohne sie.
Wenn wir alle Zellen wegnehmen, dann gibt es kein Du mehr.
Aber wo ist die Grenze, ab der ein Haufen Zellen aufhört, du zu sein?
Was ist zum Beispiel mit Organspende?
Millionen deiner Zellen leben jetzt plötzlich in jemand anderem weiter.
Bedeutet das, dass ein Teil von dir jetzt Teil von jemand anderem ist?
Oder hält der andere Körper nur einen Teil von dir am Leben?
Oder stellen wir uns folgendes Experiment vor:
Du tauschst mit einer anderen Person die Zellen aus,
eine nach der anderen.
Dein Körper bekommt eine Zelle von anderen Person,
die Person dafür eine Zelle von dir.
An welchem Punkt ist die Person du geworden?
Würde sie das überhaupt jemals werden?
Oder ist das nur ein sehr langsamer und scheußlicher Weg,
sich zu teleportieren?
Lasst uns das Ganze noch komplizierter machen.
Wir glauben zwar, dass unser Selbst unveränderlich ist,
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